Dan Anderson

Sommerlager 2015, Sommer, Sonne, Spaß

“€žOn the Beach”, ”€žat the shadow”, ”€žunder the Tree” die Schlagwörter des  diesjährigen Sommerlagers lassen es erahnen, nicht nur die zahlreichen  Trainingseinheiten waren feurig. Bei sommerlichen Temperaturen um bis zu 40 Grad zeigte sich auch das Wetter beim diesjährigen Sommerlager des  DAV in Durlach (Karlsruhe) wieder von seiner besten Seite. Angeührt von Datu Dieter Knüttel und Dan Anderson aus der USA zeigten dabei die  Trainer des DAV, in abwechslungsreichen Trainingseinheiten mit  unterschiedlichen Impulsen, die unglaubliche Vielfalt des Modern Arnis  Programms. Das Sommerlager zeigte dabei wieder einmal die Qualitäten und die Fähigkeiten der Trainer im Deutschen Arnis Verband auf, vielen Dank an dieser Stelle. Ob Technikpflege, Stockkampf, Drills, Hebelketten  oder waffenlose Selbstverteidigung im Alltag, die Einheiten boten  interessante Einblicke und praktische Übungen für jede Graduierung. Unser Asia-Sport-Verein trat in diesem Jahr mit drei Aktiven die Reise nach  Durlach an. Angeführt von unserem Trainer Martin Kretzel, ein alter  Kenner des Sommerlagers, fuhren Otte Bandow und Stephan Reich das erste  Mal mit zum Sommerlager. Otte legte auf dem Sommerlager unter den Augen  von Senior Guro Peter Rutkowski zudem seine Gelbgurtprüfung erfolgreich  ab. Herzlichen Glückwunsch hierzu!!! Glükwunsch auch an unsere Freunde  aus dem Hamburger DoJo, neben neuen DAN-Trägern erreichten auch Klaus  Dieter Armerding und Tobias Rosenkranz ihren 5. Dan. Neben den  Trainingseinheiten unter hervorragenden Bedingungen kam natürlich auch  das gesellige Miteinander und die Kultur nicht zu kurz. So nutzen wir  den Montagvormittag vorm Start ins Trainingslager um Durlach zu erkunden und  den trainingsfreien Donnerstag Nachmittag zu einem Kurztrip nach  Speyer. Neben der historischen Altstadt besuchten wir auch das dortige  Technikmuseum. Modern Arnis ist auch Kopfsache und so tat uns nach den  anstrengenden Einheiten der Ausflug gut, zumal an diesem Tag die 40 Grad Grenze erreicht wurde. Die Woche verging, dank immer neuer Impulse wie im Fluge und mit neuen  Anregungen traten wir dann am Sonntag die Rückreise nach Neubrandenburg  an. Was bleibt sind wunderbare Erinnerungen, neue Techniken und  Erkenntnisse. Modern Arnis mag in Deutschland aus vielen kleinen Dojos  bestehen, im Sommerlager zeigt sich aber die Einheit und das  Zusammengehörigkeitsgefühl des DAV.

Text Stephan Reich

Ein Resümee von GM Dan Anderson:
Mein Fazit vom 14 DAV Sommerlager? Mann, was für eine Turbo-Reise

Nachdem ich gehört hatte, dass Kelly aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen  konnte rief Datu Dieter mich an und ich fuhr kurzentschlossen an Datu  Kellys stelle nach Deutschland.  Ich hatte nur wenige Stunden zwischen  der Entscheidung und dem Abflug und schon war ich auf dem Weg zu einer  der Besten Kampfkunst Erfahrungen meiner gesamten Karriere. Ja, du  kannst den Satz nochmal lesen, eine der Besten Erfahrungen!Ich bin schon auf einigen Veranstaltungen von Datu Dieter und dem DAV gewesen, also  was war an diesem Trip so besonders? Da gab es mehrere Umstände die  zusammenkamen, die diesen Trip so außergewöhnlich machten: Zum Ersten  die Schnelligkeit, mit der ich Dieter helfen konnte. Ich kenne ihn seit  1985 und halte ihn für einen der Kenntnisreichsten Modern Arnis Lehrer  die ich kenne. Deshalb war ich froh, dass ich ihm helfen konnte.  Zum  Zweiten hat es etwas damit zu tun, was ich zu dem Camp beitragen kann,  also mein Unterricht. Ich habe schnell beschlossen, dass ich keine  Techniken unterrichten werde. Dieter hat das kompletteste Programm das  ich je gesehen habe , also wäre jede Technik von mir nurüberfüssig und redundant gewesen. Also habe ich konzeptionell unterrichtet. Ich habe  Themen wie Entspannung, Beidhändigkeit, mit dem Fluss gehen,  realistische waffenlose Aktionen und ähnliches unterrichtet. Ich habe  geschaut, wie ich ein schon komplettes Programm noch ergänzen kann. Aus  den Kommentaren die ich auf Facebook und direkt bekommen habe weiß ich,  dass es geklappt hat und ich niemanden enttäuscht habe. Drittens und das  war das Wichtigste: Das Gefühl dass ich bei meiner weitläufigen  Verwandtschaft bin. Ich habe schon 5 mal in Deutschland unterrichtet  aber erst bei diesem Trip hatte ich das Gefühl von 185 Cousins und  Cousinen umgeben zu sein. Familie, die ich zwar lange nicht gesehen  hatte, aber doch Familie. Und erst auf diesem Camp hatte ich dieses  Gefühl. Was hatte sich geändert? Die Schüler/Schülerinnen? Nein. Die  hatten den gleichen Respekt und wissbegierde wie bei meinen vorherigen  Besuchen. Das was ich unterrichtet habe? Nein, ich unterrichte meist in  Konzepten. Was sich geändert hatte war ich. Und ich weiß noch nicht  einmal genau wie aber ich weiß dass es das Gefühl war, das ich von  Anfang an hatte. Dass ich meine Familie unterrichte. Das war ein ganz  besonderes Camp für mich und da es das Jubiläums Camp zum 30jährigen  bestehen des DAV war, war es das auch für den DAV.  Ich freue ich mich,  dass ich bei diesem historischen Ereignis dabei sein konnte.

Dan Anderson

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Empfang Sportschule
Trainer Sommerlager 2015
Stephan Reich
Gruppe aus Neubrandenburg
Erönnung Vorstellung Trainer
Gruppenbild Terasse
Peter Rutkowski

Karlsruhe 2015

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